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Wandern in der Sierra

Willkommen im Parque Natural Sierra de Aracena und Picos
de Aroche, der seit 1989 diesen Namen trägt. Das
Gebiet befindet sich am westlichen Ende der Sierra Morena,
der längsten spanischen Bergkette. Mit seinen 40.000
Einwohnern, die sich über 3000 Quadratkilometer
verteilen, ist es ein ideales Ziel für Wanderer
und Naturliebhaber, die dem Alltagsstress entfliehen möchten.
Der Charakter der Dörfer hat sich im Laufe der Jahrhunderte
wenig verändert und die Geschichte spiegelt sich in der
Architektur und in der Landschaft wider. Man wandert auf
römischen Pfaden und kann verlassene Wassermühlen
bewundern. Oftmals sieht man Esel pflügen und hört
das Geläut von Ziegenglocken zwischen Eichen. Das
Plätschern der Flüsse und Quellen, die zwischen
den Hügeln entspringen, lädt zu einer kleinen
Erfrischung ein. Das Wasser ist in der Regel trinkbar,
solange es nicht mit "no potable" ausgeschildert ist.
Die Sierra bietet ihren Gästen zu jeder Jahreszeit
etwas Besonderes. Der Früühling beginnt mit
einer Menge an blühenden Wildblumen: Iris, Orchideen,
Pfingstrosen und Gladiolen. Im Sommer bringen die
kühlen Nächte eine erfrischende Abwechslung
von der Hitze des Tages. Man trifft sich im Dorf auf
ein kaltes Bier. Im Herbst bringt die Verfärbung
des Laubes eine herrliche Atmosphäre in die Gegend.
Wenn man zum Himmel schaut, erblickt man Geier, Wiedehopfe
und mit etwas Glück Eisvögel, die über die
Wasseroberfläche eines Flusses gleiten.
Im Spätherbst und Winter verwandelt der Regen die
Sierra und lässt alles, was im Sommer ausgetrocknet
erschien, in einem neuen, frischen Grün erscheinen
und lädt die Besucher zu einem Spaziergang an
einem klaren, kalten Wintertag ein.
Es gibt nicht viel Industrie in der Sierra, was ihr eine klare
und frische Luft beschert. Man spürt lediglich den
Duft von wildem Thymian, Rosmarin und Pinien. Etliche
Städte, vor allem rund um Jabugo leben von der
Schinken-Herstellung. Die Gegend ist berühmt für
ihren Schinken. Hier leben auch die schwarzen, iberischen
Schweine, die sich von Eicheln ernähren. Andere
Spezialitäten der Region sind Walnüsse, Honig,
Kastanien, Ziegenkäse und wilde Pilze. Im Herbst sieht
man viele Einheimische, mit Korb und Messer bewaffnet, auf
Pilzsuche gehen. Ihr bester Platz für eine erfolgreiche
Pilzsuche ist für viele ein gut behütetes Geheimnis.
Bitte hier klicken für Spezialangebot "Pilzwandern"
Wenn Sie unterwegs sind, um die Sierra zu erkunden, können
Sie sowohl unseren eigenen Routen als auch den ausgeschilderten
langen (GR) und den kurzen Strecken (PR) folgen. Bitte denken Sie
jedoch immer daran, alle Gatter wieder zu schließen und nur
an dafür vorgesehenen Plätzen Feuer zu machen. Und was
ganz wichtig ist: hüten Sie sich vor den Stieren!
Für Karten von die Routen, bitte klikken Sie auf die
Namen. Sie sind pdf Datei, und ziemlich groß, also
müssen Sie geduldig sein.
Alle Routen
Die Castaño Route
Die lange Route
Die Molinos Route
Die Hippy Route
Die Linares Route
Die Gipfel Route
Die Gorge Route
Die
Cabezuelo Route
Die
Madroñeros Route
 
Sevilla liegt ca. 1,5 Autostunden entfernt. Wenn Ihnen der
Trubel und die Alltagshektik fehlen, lohnt sich eine Reise dorthin.
Hier finden Sie sehenswerte Architektur und schöne kleine Bars.
Trotz aller Faszination werden Sie sicher bald die Ruhe der
Sierra vermissen.
Peter Ott, Alajar, Herbst 2003
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